20.04.2017

Damit neue Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden können, arbeitet die BOMAFA stets partnerschaftlich und auf Augenhöhe mit den Kraftwerksbetreibern.

Wir sehen uns dabei als flexiblen Engineering Partner und können so nicht nur die technologische Sicherheit bei der Entwicklung von Lösungen, sondern auch bei der Produktion in einer derartigen Unternehmensgruppe mit besonders hoher Fertigungstiefe garantieren.

Dementsprechend ist es BOMAFA wichtig, dass die technologische Weiterentwicklung der Werkstoffe und Armaturen auf gemeinsamer Basis abläuft. Und das funktioniert nur, wenn die Kommunikation zwischen den Kraftwerken und BOMAFA stets in zwei Richtungen geht. So können sich die Anlagenbetreiber den Herausforderungen der Energiewende stellen.

Gemeinsam fit für die Energiewende

Um die technologischen Entwicklungen stets voranzutreiben, ist jedoch nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Kunden gefragt, sondern auch das Erweitern der eigenen Gruppe um zuverlässige und technisch spezialisierte Partner. So sind Unternehmen wie die ASFA Antriebssysteme GmbH und die Karl Schumacher GmbH ein Teil der BOMAFA-Gruppe. Damit jedes Bauelement in den Regelarmaturen schließlich den Kundenwünschen gerecht werden kann.

           

18.01.2017

Hohe Kosten und ein wesentlich schnelleres Auf- und Abfahren der Kraftwerke: Mit der Energiewende stellt sich für viele Anlagenbetreiber die Frage, wie sie die daraus resultierenden Herausforderungen am besten meistern können. Gerade die Instandsetzung verschleißender Bauelemente – speziell der Armaturen – erzeugt schließlich einen enormen finanziellen Druck. 

BOMAFA bietet für dieses wichtige Problem eine Lösung: Der KS-InductiveCoat – Hochleistungsbeschichtungen für die zentralen Innenteile der betroffenen Bauelemente. Dieses spezielle Verfahren sorgt dafür, dass die Innenteile wesentlich temperaturbeständiger werden, sich die Wechselstandfestigkeit sowie Führungseigenschaften stark verbessern und dass eine enorme Abrasions- und Erosionsfestigkeit entsteht.

Und so funktioniert das Verfahren: Die Innenteile werden mit Nickel-Basislegierungen mittels Pulverflammspritzverfahren und anschließendem induktiven Einschmelzen wesentlich verschleißfester gemacht. Dadurch wird schließlich die Lebensdauer der Armaturen um ein Vielfaches erhöht.

Einzigartiger Service

Diese Art der Beschichtungen wurde von dem Unternehmen Karl Schumacher (mittlerweile Teil der BOMAFA-Gruppe) verfeinert, erfolgreich erprobt und kontinuierlich weiterentwickelt. Dadurch ist BOMAFA in der Lage, die Armaturen direkt bei der Herstellung zu beschichten und dem Kraftwerksbetreiber ein Produkt zu liefern, das Zuverlässigkeit und eine hohe Lebensdauer aufweist.

Beschichtung vorher nachher 

05.12.2016

Infolge der Energiewende haben sich immer mehr Aufgaben für die Dampfumformstationen der Kraftwerke ergeben: Einerseits soll sie den Dampf um eine Turbine umführen und den Dampfdruck sowie die Temperatur exakt auf die Anforderungen des nachfolgenden Systems einregeln. Und andererseits Dampfverluste, Schwingungen und unzulässige Schallemissionen verhindern. Um das zu ermöglichen, hat die BOMAFA die Entwicklung Dampfumformstationen über mehrere Jahre stetig optimiert.

Beispiel Schwankungen in der Temperaturmessung
Um den zum Teil erheblichen Schwankungen entgegen zu wirken, hat BOMAFA bei der Heißdampfkühlung den Fokus auf die kombinierte Druck- und Temperaturreduzierung gelegt. Mittels moderner Verfahren wie der  Strömungssimulation werden die für die Heißdampfkühlung verantwortlichen Treibdampfkühler hinsichtlich des optimalen Zerstäubungsgrades an der Einspritzstelle optimal geregelt.

Lange Lebensdauer durch Hochleistungsbeschichtungen
Ebenfalls ist es wichtig, dass das Innenleben der Dampfumformstationen – gerade in einer aggressiven Umgebung – ausreichend vor Korrosion geschützt wird. Dafür kommt eine Nickel-Basislegierung zum Einsatz, die die Reibeigenschaften und das Abdichtverhalten der Armaturen erheblich verbessern.
Mit der Fertigung optimierter Dampfumformstationen liefert BOMAFA die passenden Antworten auf die Herausforderungen durch die Energiewende.

Aspekte der Optimierung der Armaturen in Herstellung und Wartung stellte der Geschäftsführer der BOMAFA Armaturen GmbH, Bertram Gögelein, am 22. und 23. November in seinem Vortrag beim VDI-Wissensforum dem Publikum aus Kraftwerksbetreibern und Sachverständigen vor.

Dampfkreislauf

01.12.2016

Die Energiewende birgt jede Menge Herausforderungen für die Anlagenbetreiber von Kraftwerken jeder Größe. 

Allen voran verlangen die nun erforderlichen schnellen und häufigen Lastwechsel, aber auch die über lange Zeitabschnitte gefahrenen Minimallasten den Dampfumformstationen extrem viel ab. 

Hinzu kommt das „übliche“ Problem der Korrosion einzelner Bauelemente. Der Betrieb bei hohen Temperaturen, der häufigere Stillstand und die äußere Einwirkung führen zu einem raschen Verschleiß der betroffenen Teile. 

Für die Zukunft gewappnet

Diesen Herausforderungen begegnet BOMAFA zum einen durch konstruktive Maßnahmen dergestalt, dass an wichtigen Stellen wie den Abdichtsitzen hohe Strömungsgeschwindigkeiten vermieden werden.  

Zum anderen werden die hiervon betroffenen Innenteile – entweder bei der Herstellung oder bei der Wartung und Reparatur - durch Spezialbeschichtungen wie der KS-InductiveCoat besonders widerstandsfähig gemacht. Damit sind diese beanspruchten Teile der Armatur wesentlich verschleißfester und langlebiger. 

Bertram Gögelein, der Geschäftsführer der BOMAFA Armaturen GmbH  stellte diese und weitere Lösungswege am 22. und 23. November in seinem Vortrag beim VDI-Wissensforum dem Fachpublikum vor.